Holz- und Metallarbeiten

Die Serie mit Holz- und Metallarbeiten entstand im Anschluß an den Film "Le Berlin d`Hélène". Es ging Hélène Bernard darum, ihre „intime" Beziehung zu ihrer Umgebung (Prenzlauer Berg) weiter zu entwickeln und malerisch umzusetzen.

Bei vielen Menschen äußerte sich die Wendezeit in einem kompletten Austausch ihrer Möblierung. Viele ausgemusterte, kaputte Möbel lagen in Innenhöfen oder auf verlassenen Grundstücken. Witterung und die Zeit leisteten ihre Arbeit: Furnierholz löste sich ab, Metallflächen waren verrostet.

Sie sammelte Holz und Metallstücke und kombinierte sie teilweise vor Ort. Die gesammelten Gegenstände interpretierte sie als Träger von Spuren der Geschichte, die zu einer Umgebung im Wandel gehörten, sogar 'Opfer' dieses Wandels waren.

Das Holz wurde nach dem Einsammeln in Wasser gelegt, um den Prozess der Verwitterung zu übertreiben. In einem letzten Schritt wurden die kombinierten Gegenstände leicht bemalt.

Diese Arbeiten wurden 1997, 1998 und 2002 in verschiedene Ausstellungen in Berlin und in Ivry bei Paris ausgestellt.