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Künstlerische Entwicklung

Hélène Bernard nutzt Kunst als ein Medium der Kommunikation. Kunst soll nicht als bloße Dekoration oder als elitäres Symbol dienen. Deswegen liegt ihr daran, im Folgenden den künstlerischen Prozess transparent zu machen.

Ein wichtiger Schritt ist immer das intensive Wahrnehmen von Orten.

Dabei geht es vor allem um Gebrauchsspuren, Risse und Falten. Sie sind für Hélène Bernard Inspiration, auch wenn sie stören. Sie sind Ausdruck des Lebens und der Geschichte der Dinge, Menschen, Gebäude. Umgekehrt sind auch glatte Flächen eine Herausforderung - eine Sterilität, die mit Leben gefüllt werden will.

Beispielsweise tauchen Kratzer in Hélène Bernards Werken oft auf:

„Überall bröckelt es und ist zerkratzt. Die Spuren der Zeit sind eine ständige Anregung für mich."

"Verwitterte Oberflächen im Detail betrachtet, lassen sich wunderbar neu entdecken und kombinieren."

Diese Haltung gegenüber der Umwelt und diese Triebfeder des künstlerischen Schaffens von Hélène Bernard sind über die Jahre ein kontinuierlicher Faktor in ihren Werken geblieben.

Im folgenden werden verschiedene Phasen und Arbeitsweisen, ihr Ursprung und ihr Material beschrieben und erklärt.